Die Notfallverordnung kann laut Schieder drei Mal um jeweils sechs Monate verlängert werden, sollte sich die Lage nicht gebessert haben. Sollten Sicherheit und Ordnung in Österreich gefährdet sein, dürften Flüchtlinge an der Grenze im Regelfall keine Asyl-Anträge mehr stellen und könnten in die Nachbarstaaten zurückgeschoben werden. Die heftig umstrittene Novelle sieht außerdem ein "Asyl auf Zeit" vor. Künftig soll generell nur noch für eine Frist von drei Jahren Schutz gewährt werden. Danach werden die Asylgründe überprüft. Auch der Familiennachzug wird deutlich erschwert.