Zeit sei daher die „Leitwährung“ der Familienpolitik. Der vorgelegte Bericht „markiert den Einstieg in eine Zeitpolitik für Familien“, sagte Schröder weiter. Opposition und Verbände forderten einen Ausbau der Kinderbetreuung, um Familie und Job besser vereinbaren zu können.

In ihrer 226-seitigen Studie mit dem Titel „Zeit für Familie“ fordern die acht Experten unter der Leitung des Arbeitsrechtlers Gregor Thüsing von der Politik stärkere Anstrengungen, um den Zeitbedürfnissen von Familien gerecht zu werden. Dazu schlagen sie unter anderem vor, Arbeitszeiten und Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen besser zu koordinieren. Hier seien besonders die Kommunen gefordert. Auch sollten die Möglichkeiten älterer Menschen stärker genutzt werden, beispielsweise durch den Bundesfreiwilligendienst.