. Die Klagen an den Sozialgerichten summierten sich 2011 auf rund 13 800 und in den
ersten drei Quartalen 2012 auf rund 11 000. Das Sozialministerium hatte im August angekündigt, dass Hartz-IV-Bescheide künftig verständlicher ausfallen und möglichst keinen Anlass für Gerichtsverfahren bieten sollen.

In Brandenburg werden Arbeitslose zum einen von Jobcentern betreut, die von den Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit getragen werden. Ihr Anteil an den Widersprüchen lag 2011 bei rund 37 900 und im laufenden Jahr bei rund 18 700. Darüber hinaus betreuen sieben Landkreise ihre Arbeitslosen in Eigenregie. Sie sind sogenannte Optionskommunen. Gegen deren Bescheide waren 2011 rund 13 000 und in diesem Jahr rund 12 200 Widersprüche eingegangen.