ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:34 Uhr

Zehntausende Tiere in Brandenburg und Vorpommern müssen getötet werden

Rund 40 000 Puten bei Tribsees müssen getötet werden.
Rund 40 000 Puten bei Tribsees müssen getötet werden. FOTO: dpa
Tribsees/Neuhardenberg/Torgau. Vogelgrippe-Verdacht bestätigt: In zwei Geflügelbeständen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg müssen insgesamt 67 000 Tiere getötet werden. dpa/kr

In zwei Bundesländern werden weitere Zehntausende Tiere wegen der Vogelgrippe aus Vorsorgegründen getötet. In einem Mastbetrieb mit rund 40 000 Puten bei Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern) bestätigte sich der Verdacht auf Geflügelpest mit dem hochansteckenden Virus H5N8. Nun würden alle Tiere getötet, teilte der Landkreis Vorpommern-Rügen am Freitag mit. Wie das Virus in den Bestand gelangt ist, sei unbekannt. Zuvor waren in Mecklenburg-Vorpommern mehrere kleine Geflügelhaltungen sowie zahlreiche Wildvögel betroffen.

Auch in Brandenburg tritt der Geflügelpesterreger H5N8 immer häufiger auf. In einem Enten-Mastbetrieb im Osten des Landes wurde das Virus gestern nachgewiesen, wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam mitteilte. Alle 27 000 Tiere müssten getötet werden, sagte ein Sprecher. Der Betrieb mit mehreren Ställen in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) wurde gesperrt.

Auch im Landkreis Nordsachsen ist ein Fall der Geflügelpest festgestellt worden - bei einer toten Reiher ente, die an der Schladitzer Bucht gefunden wurde, wie das Landratsamt Nordsachsen gestern mitteilte. Die Untersuchung ergab, dass es sich um das Geflügelpestvirus H5 handelt. Das Landratsamt hat daraufhin einen Sperrbezirk von drei Kilometern um die Gemeinde Rackwitz und die Große Kreisstadt Schkeuditz eingerichtet. Zudem gibt es um den Fundort der Reiherente ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern.