Sie sollen im Juni 2006 auf einem Dorffest in Breitenborn (Landkreis Mittweida) bei einem Übergriff dabei gewesen sein, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schär gestern. Die Beschuldigten würden nicht zum Kern von "Sturm 34" gezählt. Der erste Verhandlungstermin soll der 1. Oktober sein. Die Gruppe stammt aus Mittweida nördlich von Chemnitz. Seit April 2007 ist sie verboten.
Die Staatsschutzkammer am Landgericht Dresden Dresden setzt am Montag den Prozess gegen fünf "Sturm 34"-Mitglieder fort. Insgesamt sind 16 Anklagen erhoben worden. Es gehe um die Bildung einer kriminellen Vereinigung und um Gewalttaten, sagte Schär.
Er rechne damit, dass die Staatsanwaltschaft im Lauf der kommenden Woche plädieren werde. (dpa/mb)