Schwerpunktgebiete sind Wälder im Weißeritzkreis und in der Sächsischen Schweiz. 100 Kilogramm Douglasienzapfen ergeben ein Kilogramm reines Saatgut für rund 15 000 kleine Pflanzen. In Sachsens Staatswald sollen in diesem Jahr insgesamt sechs Millionen junge Bäume gepflanzt werden, darunter 322 000 Douglasien und 545 000 Weißtannen.
Nach der Ernte werden die noch grünen Zapfen etwa vier Wochen in der Staatsdarre Flöha zur Nachreifung und Trocknung gelagert, hieß es. Das gewonnene Saatgut werde dann bis zum Frühjahr in Kühlzellen gelagert und dann an die landeseigenen Baumschulen zur Aussaat ausgeliefert.
Erntezeit für Bucheckern und Eicheln ist nach den Angaben von Ende September bis Ende Oktober. Deren herabfallende Früchte werden durch ausgelegte Netze aufgefangen oder aufgelesen. Bei Nadelbäumen sind die Pflücker mit Steigeisen, Seil, Säcken und einem Stab zum Heranziehen der Äste ausgerüstet, weil die Früchte aus den Baumwipfeln geholt werden müssen. (dpa/mb)