Kommt das Geld nicht, fällt der Flugplatz wieder zurück an die Gesellschafter. So sieht es der Anfang August geschlossene Kaufvertrag vor, laut dem der Käufer auch mehrere Pflichten zu erfüllen hätte. So muss die Anlage mindestens bis Ende 2013 weiter für Flugverkehr im Sinne des Luftverkehrsrechtes betrieben werden. Errichtet die Stührenberg Holding eine Windkraftanlage oder einen Solarpark, drohen ihr Vertragsstrafen. Weiter ist vereinbart: Sollte das Land Brandenburg die 1,1 Millionen Euro Fördergeld für den Neubau des Terminals zurückfordern, müssten die fünf Flugplatz-Gesellschafter - neben dem Landkreis Spree-Neiße außerdem die Stadt Guben, das Amt Peitz sowie die Ämter Jänschwalde und Schenkendöbern - dafür aufkommen.

Indes hat der Insolvenzverwalter der Glashütte Döbern, Rüdiger Wienberg, bestätigt, dass die Stührenberg Holding ihr Kaufangebot für die insolvente Glashütte bisher noch nicht mit Finanzierungsnachweis und Unternehmenskonzept untersetzt hat. Wienberg hatte zuvor den Eingang eines Kaufangebotes der Holding bestätigt.