Wie die Landesregierung in ihrem jüngsten Raumordnungsbericht mitteilte, fahren täglich rund 160 000 Menschen aus Brandenburg zur Arbeit nach Berlin. Dagegen seien es 2001 erst 140 000 gewesen. Seither habe die Wanderungsbewegung um 14 Prozent zugenommen. Aber auch in der Gegenrichtung habe sich die Zahl der Pendler erhöht, heißt es in dem Bericht. So seien Ende 2006 pro Werktag rund 61 500 Menschen von der Hauptstadt nach Brandenburg gependelt. Das entspreche gegenüber 2001 einer Zunahme von 6500 Menschen oder 11,5 Prozent. Im Bericht wird diese Entwicklung vor allem auf die sich fortsetzenden Umzüge von Berlin ins Umland zurückgeführt. Die Brandenburger Neubürger hätten aber überwiegend ihre Jobs weiter in der Hauptstadt und müssten täglich zur Arbeit dorthin fahren, hieß es. Die meisten Betroffenen wohnten in den Landkreisen Oberhavel, Barnim, Märkisch-Oderland sowie Havelland. dpa/das