Gleichzeitig teile ich die Auffassung, dass wir europäische und internationale Lösungen brauchen, damit weniger Menschen in so kurzer Zeit zu uns kommen. Denn wir haben die große Aufgabe, alle menschenwürdig unterzubringen, zu versorgen und echte Integration zu ermöglichen. Wir brauchen kürzere Verfahren und eine effektivere Zusammenarbeit aller Beteiligten, mehr Personal und Technik. Integration gelingt durch Sprache und Arbeit. Qualifikationen müssen frühzeitig erfasst, die Aufnahme von Beschäftigung erleichtert und junge Leute zügig in Ausbildung gebracht werden. Dafür brauchen wir Sprachkurse. Das Ehrenamt müssen wir fördern und ehrlich sein. Die Aufnahme der Flüchtlinge wird Sachsen bereichern, wenn wir offen mit allen sprechen und dafür sorgen, dass andere durch eine solidarische Flüchtlingspolitik nicht zurückstecken müssen.