Vielleicht gibt es auf diese Fragen eine Antwort, wenn der Wähler endlich gesprochen hat.

Das kann er am 24. September mit zwei Stimmen tun: Mit der Erststimme wählt er den Kandidaten für das Direktmandat, also die Person, die den eigenen Wahlkreis im Bundestag vertreten soll (Mehrheitswahlrecht). Mit der Zweitstimme wird für die Partei votiert, die man für die beste oder kompetenteste hält (Verhältniswahlrecht). Entscheidend für die Mehrheitsverhältnisse im neuen Bundestag ist eindeutig die Zweitstimme. Deshalb werben auch alle Parteien vor allem um sie.