Der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit prä-sentierte in der Staatskanzlei auch Projekte der Zusammenarbeit. Zum Beispiel eine in der Jugendbildungsstätte Schloss Trebnitz arbeitende deutsch-polnische Schülerfirma: Jugendliche kochen Kaffee, backen Kuchen, bewirten Gäste, lernen sich kennen - und sorgten dafür, dass der Ministerpräsident gestern in ein Törtchen beißen konnte. Auch Feuerwehren und Katastrophenschützer arbeiten im Grenzbereich gut zusammen - etwa bei der Ausbildung in einer Anlage zur Simulation von Hausbränden in Eisenhüttenstadt, an der jährlich 350 polnische und 500 deutsche Einsatzkräfte gemeinsam trainieren. Sofern sie einander verstehen. Denn deutlich wurde am Dienstag, dass Sprachkenntnisse auf beiden Seiten noch der Verbesserung bedürfen. Der Leiter der Landesschule für den Brand- und Katastrophenschutz, Norbert Zoschke, und sein polnischer Kollege Hubert Harasimowicz von der Feuerwehr der Wojewodschaft Lebus, benötigten eine Dolmetscherin.