In Brandenburg werden dieses Jahr bis zu 30 000 Flüchtlinge erwartet, etwa fünfmal so viele wie im Vorjahr.

Die Landesregierung werde die Städte und Gemeinden bei der Einrichtung von Unterkünften weiter unterstützen, kündigte Woidke an. Daher würden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau von 40 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro erhöht. Auch das Engagement der Bürger bei der Integration der Neuankömmlinge werde stärker gefördert. „Wir werden unseren Fonds für Willkommensinitiativen aufstocken“, sagte der Regierungschef.

Der Bund dürfe die Länder und Kommunen nicht länger auf den Lasten der Flüchtlingsunterbringung sitzen lassen, betonte Woidke, der gegenwärtig auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Am Donnerstag wollen die Länderchefs in einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkere finanzielle Hilfen des Bundes einfordern.