Eine Volksabstimmung würde heute deutlicher scheitern als 1996. Damals hatten die Brandenburger den geplanten Länderzusammenschluss mehrheitlich abgelehnt während die Berliner zustimmten.

Aus Sicht von Woidke gibt es angesichts einer engen Kooperation beider Länder keine Notwendigkeit für eine Fusion. Die Gründe für die Ablehnung einer Fusion seien geblieben. Zum einen stünden 2,5 Millionen Brandenburger 3,5 Millionen Berlinern gegenüber. Berlin habe zudem gut 60 Milliarden Euro Schulden, Brandenburg nur 18 Milliarden Euro.