Das jetzt geltende Abkommen stamme von 2002, als die Grenze noch nicht offen gewesen sei und die Zusammenarbeit der Polizei noch ein ganz anderes Niveau gehabt habe als heute. Manche Polizeibehörden gebe es gar nicht mehr.

Wünschenswert wären etwa gemeinsame Ermittlungsgruppen, zitiert das Blatt den SPD-Politiker. Beispielsweise stelle sich gegenwärtig die Frage, inwieweit regionale Polizeiführer bei der Verfolgung von Tatverdächtigen (Nacheile) in Polen etwas entscheiden können und ab wann Warschauer Stellen einzuschalten sind. Als positiv wertete Woidke, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Gegensatz zu seinem Vorgänger Wolfgang Schäuble (CDU) die Stärke der Bundespolizei in der Grenzregion nicht weiter reduziert habe.