Der Bestand derartiger Darlehen hat sich bei den 22 Sparkassen des Freistaats um ein Prozent auf 3,8 Milliarden Euro erhöht, wie der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbands, Rainer Voigt, in Berlin bekannt gab.
Pauschal legten die Kredite an Privatpersonen demnach leicht um 0,9 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zu. Leicht rückläufig sei dagegen die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige gewesen, sagte Voigt. Aufgrund von Insolvenzen, der hohen Arbeitslosigkeit und einer ausgeprägten Konsumzurückhaltung wurde in diesem Bereich ein Rückgang von 2,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro festgestellt. Das Kreditgeschäft sei hier insgesamt um 0,5 Prozent auf 14 Milliarden Euro zurückgegangen.
Die schlechte wirtschaftliche Situation hatte zudem Auswirkungen auf die Einlagen. Sie stiegen demnach nur noch um 509 Millionen Euro gegenüber 1,7 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Gesamteinlagenbestand habe Ende des vergangenen Jahres rund 34,4 Milliarden Euro betragen. Zugleich verwies der Verband auf die zurückgehende Geldvermögensbildung der Kunden, also der Ersparnis in Form von Einlagen und Wertpapieren. Diese habe sich mit 1,2 Milliarden Euro gegenüber 2001 halbiert. (ddp/wie)