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| 02:38 Uhr

Wohnung brennt aus – 13 Verletzte

Lübben/Cottbus/Görlitz. Bilanz der Feuerwehren am Neujahrstag in Brandenburg und Sachsen: Mehrere Verletzte bei Wohnungsbrand, dazu zahlreiche kleinere Löscheinsätze. Die Polizei registriert Sachbeschädigungen und greift bei Rangeleien ein. Oliver Haustein-Teßmer

Am Silvesterabend ist in Lübben eine Wohnung in einem Wohnblock ausgebrannt. Nach Angaben der Leitstelle Lausitz und der Polizei wurden 13 Menschen wegen Verdachts auf Rauchgas-Vergiftung von Rettungskräften behandelt. Vier Erwachsene und zwei Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden. Die Feuerwehr verhinderte das Übergreifen der Flammen auf darüberliegende Wohnungen.

Die Ursache des Brands war am Neujahrstag noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

Insgesamt rückten Feuerwehren und Rettungsdienste in der Region zwischen Silvester- und Neujahrsmorgen mehr als 500 Mal aus. Aus den Kreisen Görlitz und Bautzen meldete die Polizei 20 kleinere Brände.

In Cottbus brannte zu Silvester eine Küche, in die durch das geöffnete Fenster ein Feuerwerkskörper geflogen war. In Forst geriet das Dach eines leerstehenden Supermarkts in Brand. In Burg (beides Spree-Neiße) brannte ein Heuschober, in Senftenberg ein Carport und in Schlepzig (Dahme-Spreewald) ein Schuppen. Außerdem löschte die Feuerwehr wie in Finsterwalde "diverse Müll- und Wertstoffcontainer" sowie Brände auf Balkonen.

Das Wochenende verlief aus polizeilicher Sicht eher ruhig. Die brandenburgische Polizeidirektion Süd in Cottbus meldete am Sonntag ein knappes Dutzend Anzeigen wegen Sachbeschädigungen aus der Silvesternacht; dazu kamen Körperverletzungen - "alles kleinere Rangeleien" laut Polizeisprecher. In den Landkreisen Görlitz und Bautzen gingen laut Polizei 161 Notrufe ein. Vorläufige Bilanz: 17 Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und 13 Anzeigen wegen Körperverletzungen.

Lokales Seite 11

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