Beide Partner haben einen entsprechenden Vertrag zum Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" gestern in Potsdam unterzeichnet. "Die in der Liga Brandenburg zusammengeschlossenen Wohlfahrtsverbände stehen mit ihrem Engagement für hilfebedürftige und ausgegrenzte Menschen auf der Seite von Minderheiten und für Toleranz", betonte der Liga-Vorsitzende Thomas Dane.
Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp würdigte die Verbände als "weitere bedeutsame und unverzichtbare Partner, um rechtsextremen Tendenzen und vor allem dem um sich greifenden alltäglichen Rassismus erfolgreich begegnen zu können". Jungkamp hob die Verantwortung der Wohlfahrtsverbände als Arbeitgeber und als soziale Dienstleistungsunternehmen hervor. Gegen die "Umtriebe alter und neuer Nazis" müssten möglichst viele Bürger aktiv eintreten und sich zur Demokratie bekennen. (dpa/mb)