Dresden mit seiner sinkenden Arbeitslosenquote, immer mehr Job-Angeboten und seiner steigenden Bevölkerungszahl verspreche ein weitaus besseres Vermietungsgeschäft als zum Beispiel Cottbus, Forst oder Guben.
Dr. Torsten Kunze, Vorstand der kommunalen Gebäudewirtschaft in Cottbus (GWC), hält Besitzerwechsel von Wohnungsgesellschaften in den schrumpfenden Städten der Lausitz ebenfalls für „völlig undenkbar“ . Zugleich kritisiert Kunze den Verkauf der Woba mit ihren 48 000 Wohnungen für 1,74 Milliarden Euro. Zwar sei der Dresdner Haushalt nun saniert. Jedoch würde der neue Besitzer knallhart kalkulieren und sich über soziale Belange keine Gedanken machen.
Der Dresdner Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) versichert indes, dass sich der Investor schon deshalb sozial verhalten werde, weil er jeden Mieter halten wolle. Außerdem habe Fortress eine Sozial-Charta unterzeichnet, die Mietern und der Stadt Dresden Rechte einräumen würden, sagte Vorjohann. (Eig. Ber./dpr)