Mit 4:1 (1:0) setzte sich in der Gruppe C Australien ebenfalls deutlich gegen Ghana in Hangzhou durch. Einen Zittersieg verbuchte Gastgeber China beim 3:2 (1:0) gegen Dänemark, während Norwegen 2:1 (0:1) gegen Kanada gewann.

Brasilien hatte Anlaufschwierigkeiten. Ideenlos im Spielaufbau und nachlässig bei der Chancenverwertung konnte sich die „Selecao“ gegen den einsatzfreudigen „Underdog“ aus Neuseeland nach dem 1:0 durch Daniela (10. Minute) zunächst nicht entscheidend absetzen. Erst nach der Pause entfaltete der Olympia-Zweite von Athen sein Spielvermögen und stellte seine Gefährlichkeit vor dem Tor unter Beweis. Cristiane (54.), Renata (86.) und die 21 Jahre alte Star-Spielerin Marta (73./90.+3) machten den Pflichtsieg perfekt. „Unser Team besteht nicht nur allein aus Marta. Wir haben viele Spielerinnen, die ihr Talent zeigen wollen“, sagte Trainer Jorge Barcellos.

Die Chinesinnen, WM-Zweite von 1999, gingen in ihrem ersten Spiel der Gruppe D in Wuhan durch einen herrlichen Freistoß von Li Jie (31.) und einen fulminanten Fernschuss von Bi Yan (50.) mit 2:0 in Führung, ehe Anne Nielsen (51.) und Cathrine Sörensen (87.) mit einem abgefälschten Kopfball der Ausgleich gelang. Doch im direkten Gegenzug traf Xiaoli Song mit einem satten Schuss zum Siegtreffer (88.) für die Mannschaft der schwedischen Erfolgs-Trainerin Marika Domanski Lyfors.

Titelmitfavorit Norwegen wurde seiner Favoritenrolle in der Gruppe C gerecht. Der Weltmeister von 1995 bezwang in Hangzhou Kanada nach Toren von Ragnhild Gulbrandsen (52.) und Ane Horpestad (81.). Candace-Marie Chapman (33.) traf für den WM-Vierten von 2003. Beim 4:1 der Australierinnen machten Sarah Walsh (15.), Lisa de Vanna (57./81.) und Heather Garriok (69.) mit ihren Treffern auf sich aufmerksam. Der Ehrentreffer für Ghana gelang Anita Amankwa (70.).