Vor allem Frauen seien bei Promotionen und Habilitationen immer noch unterrepräsentiert, betonte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gestern laut einer Mitteilung. So sollen Promotionen und Habilitationen von wissenschaftlichen Mitarbeitern gefördert werden, die wegen Elternzeit oder Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger unterbrechen mussten. Promotionen werden in der Regel zwei, maximal drei Jahre und Habilitationen in der Regel drei, maximal vier Jahre gefördert.
Über den Europäischen Sozialfonds unter finanzieller Beteiligung des Freistaates werden im Programm "Hochschule und Forschung" dafür bis zum Jahr 2013 rund 2,2 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt mit 120 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds soll nach den Angaben bis zum Jahr 2013 der Nachwuchs an akademischen Spitzenkräften zusätzlich gefördert werden. Anträge auf Promotions- und Habilitationsvorhaben können Universitäten und Kunsthochschulen bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen. (dpa/ta)