Es gebe keine Absage an dessen Direktor Hans Joachim Schellnhuber, versicherte der Sprecher des Ministeriums, Steffen Kammradt, gestern. Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" hatte Schellnhuber der Landesregierung angeboten, sich an der Erarbeitung eines integrierten Energiekonzeptes für Brandenburg zu beteiligen. Dies sei nach Ministeriumsangaben gegenwärtig nicht vorgesehen.
Das Ministerium sei bereits seit Schellnhubers Besuch im Kabinett im Frühjahr mit dem PIK im Gespräch, sagte Kammradt. Dieser Kontakt solle ausgebaut werden. Sobald es einen diskussionsfähigen Stand der bis Jahresende angekündigten Energiestrategie gebe, werde man das PIK einbeziehen.
Schellnhuber fordert dem Pressebericht zufolge einen "Plan B" für die Energiestrategie. Bislang setzt die Landesregierung auf neue Technologien bei der Braunkohle-Verstromung. So hofft sie, dass eines Tages die Abscheidung des klimaschädlichen C0 2 bis 2020 im industriellen Maßstab funktioniert. Kammradt betonte, das Ministerium beabsichtige nicht, ein Ausstiegsszenario als "Plan B" zu erarbeiten. (dpa/kr)