Darauf hatte das Land in Brüssel hingewirkt und nun einen Erfolg erzielt.

Hintergrund ist, dass die EU in der Förderperiode von 2014-2020 das Land Brandenburg in einen "armen Norden" und einen "reichen Süden" geteilt hat. Dementsprechend werden auch die Fördermittel vergeben. Der Landespolitik sei es gelungen, in Brüssel zu erreichen, dass für den Norden Brandenburgs vorgesehene Fördermillionen aus dem Europä ischen Fonds für regionale Entwicklung auch im Süden - und umgekehrt - eingesetzt werden können.

Minister Christoffers verwies vor den 120 Unternehmern im "Fürstenwalder Hof" zugleich darauf, dass etwa zwei Drittel der rund 1,5 Milliarden Euro der zurückliegenden Förderperiode an Strukturfondsmitteln zur Verfügung stehen werden. Sie würden künftig noch zielgerichteter eingesetzt, betonte Christoffers. Von 2007-2013 konnten rund 1000 Direkt-Beihilfen für kleine und mittlere Unternehmen bewilligt werden.