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| 08:48 Uhr

Berlin
Zalando wächst gemeinsam mit den großen Modefirmen

Berlin. Der Modehandelskonzern Zalando will mit einer verstärkten Partnerschaft mit großen Herstellern sein Angebot weiter ausbauen. Dazu gehörten etwa Inditex und H&M, die ein eigenes Filialnetz in Europa hätten, sagte Co-Vorstandschef David Schneider bei der Hauptversammlung in Berlin. Zalando biete inzwischen 300.000 Artikel und 2000 Marken auf seiner Webseite an, 350 Marken mehr als ein Jahr zuvor. "Unser Ziel ist es, den Kunden ein fast unbegrenztes Angebot bereitzustellen", fügte er hinzu.

Der Modehandelskonzern Zalando will mit einer verstärkten Partnerschaft mit großen Herstellern sein Angebot weiter ausbauen. Dazu gehörten etwa Inditex und H&M, die ein eigenes Filialnetz in Europa hätten, sagte Co-Vorstandschef David Schneider bei der Hauptversammlung in Berlin. Zalando biete inzwischen 300.000 Artikel und 2000 Marken auf seiner Webseite an, 350 Marken mehr als ein Jahr zuvor. "Unser Ziel ist es, den Kunden ein fast unbegrenztes Angebot bereitzustellen", fügte er hinzu.

Aktionärsvertreter äußerten sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Zalando sei "eine Erfolgsgeschichte für ihre Gründer, die Stadt Berlin und die Aktionäre", sagte Michael Kunert von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Er zeigte sich ebenso wie Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einverstanden damit, dass Zalando vorerst keine Dividende zahlt. Wenn das Unternehmen weiterhin mit 20 bis 25 Prozent wachse, sei es nötig, den Gewinn wieder zu investieren.

Am Vortag war bekannt geworden, dass bei Zalando die drei Vorstandsmitglieder künftig ein deutlich geringeres Grundgehalt bekommen sollen. Als variable Vergütung sind aber Aktienoptionen vorgesehen, die bei einer guten Entwicklung von Umsatz und Aktienkurs den Managern einige Millionen Euro einbringen könnten. Die Vorstandsmitglieder und Gründer haben sich mit dem Aufsichtsrat bereits über eine weitere Amtszeit bis November 2023 verständigt. Das Grundgehalt von Rubin Ritter, Robert Gentz und David Schneider wird dem Vorschlag zufolge von jeweils 200.000 Euro jährlich auf 65.000 Euro gesenkt. Zugleich soll jeder von ihnen für die fünfjährige Amtsperiode Optionen für 1,75 Millionen Aktien erhalten, von denen sie den Großteil frühestens nach vier Jahren zu Geld machen können. Die Papiere sind nur etwas wert, wenn der Aktienkurs steigt und der Konzern in diesem Zeitraum seinen Umsatz im Durchschnitt um mindestens 10 Prozent jährlich erhöht.

Das Umsatzplus lag 2017 bei 23,4 Prozent, im ersten Quartal 2018 waren es 22 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Zalando hatte zuletzt europaweit knapp 24 Millionen Kunden. Das Unternehmen begann 2008 mit dem Verkauf von Schuhen im Internet.

(dpa)