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| 19:39 Uhr

Insgesamt 9000 Euro Preisgelder
Wirtschaftsinitiative belohnt Lausitzer Ideen

Michael von Bronk (l.) und Klaus Aha (r.) von der Wirtschaftsinitiative Lausitz stellen die Nominierten des Lausitzer Existenzgründerwettbewerbs 2018 vor.
Michael von Bronk (l.) und Klaus Aha (r.) von der Wirtschaftsinitiative Lausitz stellen die Nominierten des Lausitzer Existenzgründerwettbewerbs 2018 vor. FOTO: LR / Julian Münz
Cottbus. Von moderner Betonproduktion bis zu veganen Babyschuhen – fünf kreative Jungunternehmer haben die Chance, den Lausitzer Existenzgründerwettbe­werb 2018 zu gewinnen. Von Julian Münz

Gemeinsam mit Michael von Bronk, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative und Geschäftsführer Klaus Aha begrüßte auch Hoteldirektor Michael Fehrmann die Bewerber. Fehrmann lobte in seinem Grußwort, dass die kreativen Unternehmer ein Zeichen für die gesamte Lausitz setzen würden. „Diese Erfolgsgeschichte brauchen nicht nur Sie, sondern die ganze Region“, sagte er. Auch Michael von Bronk betonte, dass in diesem Jahr wieder besonders ideenreiche Konzepte eingegangen wären. Insgesamt 23 Existenzgründer versuchten ihr Glück in diesem Jahr, von denen die aus 13 Experten bestehende Jury die fünf Finalisten auswählte.

Anders als im vergangenen Jahr, als man sich dazu entschied, vier Leute mit einem Preis auszuzeichnen, kehrt man bei der 15. Ausgabe des Lausitzer Existenzgründerwettbewerbs wieder zu der üblichen Zahl von drei Gewinnern zurück.

Schon jetzt steht dabei fest, dass mindestens zwei Cottbuser Unternehmen unter den Siegern des lausitzweiten Wettbewerbs vertreten sein werden. Gleich vier der fünf Nominierten haben ihr Unternehmen in Cottbus gegründet, lediglich die 36-jährige Anja Kießlich ist in Spremberg aktiv.

Deutlich breiter gefächert sind die Branchen, in denen die Existenzgründer aktiv sind. Während der studierte Maschinenbauingenieur German Linz mit Kollegen einen umweltfreundlichen Stromgenerator entwickelt, der vor allem in Wohnmobilen eingesetzt werden kann, ist Anja Kießlich in der Werbewelt zu Hause und möchte mit einer modernen Kreativagentur „Ideen sichtbar machen“. Auf die Vermarktung von Kleinkinderschuhen haben sich Lena Genchev und Magdalena Davidovska spezialisiert. In Zukunft möchten sie ihr Unternehmen mit dem Verkauf von vegan hergestellter Babykleidung erweitern. „Nicht weniger als die Betonherstellung zu revolutionieren“, ist hingegen das Ziel von Ricardo Remus. Für seine eigens entwickelte Methode hat er schon Patent angemeldet und versucht nun, das Produkt industriell nutzbar zu machen. Die fünfte Nominierte, Viktoria Graßme, steht mit dem Konzept ihres Friseurladens zur Auswahl, der sich mit einem auf Zeiteinheiten basierenden Preissystem und kundenfreundlicher Terminplanung von Konkurrenzgeschäften absetzen soll.

Ein gutes Abschneiden  bedeutet für die Jungunternehmer dabei auch einen beachtlichen Zuschuss für ihr Projekt: Insgesamt 9000 Euro, davon 5000 an den Erstplatzierten sowie 2500 und 1500 Euro an die beiden weiteren Gewinner, schüttet die Wirtschaftsinitiative für die drei besten Konzepte aus.

Die endgültige Bekanntgabe der Preisträger findet am 19. November im Medienhaus der Lausitzer Rundschau statt.