Sobald sich eine neue Chance auf Beschäftigung bietet, sind sie für ihren früheren Arbeitgeber "verloren", was zu einem Fachkräfteproblem in diesem Unternehmen führen kann, gibt Bianka Kunze, Sprecherin der Cottbuser Arbeitsagentur, zu bedenken..

Winterkündigungen seien für Baubetriebe vermeidbar, wenn sie auf das Saison-Kurzarbeitergeld (S-Kug) zurückgreifen, so Bianka Kunze. Bedingung hierfür ist, dass es ein Betrieb ist, der unter den Geltungsbereich des:

Bundesrahmentarifvertrages für das Baugewerbe,

Rahmentarifvertrages für das Dachdeckerhandwerk,

Bundesrahmentarifvertrages für gewerbliche Arbeitnehmer im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau oder

des Rahmentarifvertrages für das Gerüstbaugewerbe fallen.

Mit dem S-Kug kann der Problematik der witterungsbedingten Arbeitsausfälle wirksam begegnet werden. Auch Auftragsmangel in der kalten Jahreszeit berechtigt zur Inanspruchnahme des S-Kug. Allerdings ist hier eine Anzeige über Arbeitsausfall (S-Kug) erforderlich.

Das S-Kug wird in der Zeit vom 1. Dezember (in Betrieben des Gerüstbaus ab 1. November) bis 31. März (Schlechtwetterzeit) gezahlt. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten das S-Kug in der Höhe des sonst gezahlten Arbeitslosengeld I, bleiben aber weiterhin bei ihren Arbeitgebern beschäftigt. Das Verfahren hat sich gegenüber der Saison 2014/2015 nicht geändert. Entsprechende Unterlagen finden Arbeitgeber unter www.arbeitsagentur.de - Unternehmen - Finanzielle Hilfen - Saison-Kurzarbeitergeld. Telefonische Auskünfte: 0355 / 6194897.