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| 08:19 Uhr

Bonn
Wettbewerber kritisieren die Post-Marktmacht

Bonn. Nach den Berichten über eine Erhöhung des Briefportos von 70 auf 80 Cent ab 2019 legten der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sowie mehrere Wettbewerber gestern nach: In einem offenen Brief an Bundesnetzagenturchef Jochen Homann kritisieren sie die Entgelte der Post, die aus ihrer Sicht zu hoch sind. "Aktuellen Bestrebungen der Deutschen Post AG, das Porto wieder deutlich zu erhöhen, muss Einhalt geboten werden", schreiben die Leiter der Paketdienste Hermes, DPD, Go, UPS, GLS sowie des Verbands Paket und Expresslogistik darin.

Nach den Berichten über eine Erhöhung des Briefportos von 70 auf 80 Cent ab 2019 legten der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sowie mehrere Wettbewerber gestern nach: In einem offenen Brief an Bundesnetzagenturchef Jochen Homann kritisieren sie die Entgelte der Post, die aus ihrer Sicht zu hoch sind. "Aktuellen Bestrebungen der Deutschen Post AG, das Porto wieder deutlich zu erhöhen, muss Einhalt geboten werden", schreiben die Leiter der Paketdienste Hermes, DPD, Go, UPS, GLS sowie des Verbands Paket und Expresslogistik darin.

Die Unternehmen stützen sich auf ein Gutachten des Wirtschaftswissenschaftlers Justus Haucap. Darin kritisiert dieser die hohe Marktmacht der Post im lizenzierten Briefmarkt von rund 85 Prozent. Mit den Gewinnen, die die Post dort erziele, könne sie ihr Paketgeschäft subventionieren.

(dpa)