Er selbst bezeichnet sich als Bauer. So wie es seine Urgroßeltern und seine Großeltern waren. Franke liebt Tiere. 400 gehören zu seinem Betrieb, 350 davon sind Hereford-Rinder. Die leben ausschließlich im Freien. Das spart den Tierarzt, sagt Franke. Doch ihm geht es nicht ums Geld dabei, sondern um Nachhaltigkeit.

Naturnahe Tierhaltung ist ihm ebenso wichtig wie die Achtung vor dem Tier. Fleisch und Wurst produziert er nur für Abnehmer in der Region und für seinen Hofladen. Dafür kommen seine Rinder herum im östlichsten Zipfel Thüringens. Denn Bauer Franke setzt sie zur Pflege von Kulturlandschaften ein. So in der Sprottenaue zwischen Steinsdorf und Schmölln oder im Gessental auf den BUGA-Flächen dort. Im nächsten Jahr bekommt er das Bio-Gütesiegel verliehen für seine Produkte. Seinen Betrieb umstellen muss er dafür nicht. Die Normen erfüllt Franke längst.