Mehr als 3000 Beschäftigte forderten gestern in Düsseldorf, Hamburg und Mannheim Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen, wie verdi-Sprecher Frank Fassin mitteilte. Die Gewerkschaft verlangt für die bundesweit 240 000 Beschäftigten zudem 4,5 Prozent mehr Geld. Falls die dritte Verhandlungsrunde am Montag scheitert, wird es verdi zufolge "relativ zügig zu längeren Streiks kommen". Unter den Beschäftigten herrsche große Wut, da fast alle großen Versicherer wie Allianz, Axa, Gerling/Ta-lanx, Victoria, Hamburg-Mannheimer oder DKV erheblich Personal abbauten oder dies planten. (dpa/B.M.)