VW hatte den Preis für die neuen Vorzugsaktien auf 65 Euro pro Stück festgesetzt. Der Autobauer will damit rund 4,1 Milliarden Euro einnehmen. Mit dem frischen Geld soll die schrittweise Übernahme des Sportwagenbauers Porsche finanziert werden.Am Freitagvormittag stieg die VW-Vorzugsaktie nach Verlusten in den vergangenen Tagen um mehr als zwei Prozent auf 68,40 Euro. VW will bis spätestens 2018 Toyota als weltgrößten Autobauer ablösen. Der Hersteller gibt insgesamt rund 65 Millionen neue, stimmrechtslose Vorzugsaktien aus. VW-Aktionäre können die neuen Papiere vom 31. März bis 13. April zeichnen. Die bisherigen Anteilseigner können noch von ihren Bezugsrechten Gebrauch machen.Neben einer Kapitalerhöhung setzt VW auch auf andere Finanzinstrumente. Bei der Hauptversammlung am 22. April will sich die VW-Spitze die Zustimmung der Aktionäre dafür holen, Options-beziehungsweise Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von bis zu fünf Milliarden Euro auszugeben.Spekulationen zufolge könnte Volkswagen das frische Geld auch dazu nutzen, eine lange angestrebte Lastwagen-Allianz mit MAN und Scania unter dem Dach des VW-Konzerns zu schmieden. In der Branche gilt als sicher, dass VW seinen 30-Prozent-Anteil an MAN aufstocken will, um die Kontrolle über die Münchner zu bekommen. Den schwedischen Lastwagenbauer Scania hatte VW bereits übernommen. dpa/eb