Belastet wurde das Ergebnis durch die stark gestiegene Risikovorsorge für Kredite mit ungewissem Geldrückfluss und Einbrüche im Handelsergebnis.
Für 2003 ist der Branchenprimus optimistisch: "Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist der Höhepunkt überschritten und unsere Kostenbasis fällt", kommentierte der neue Vorstandssprecher, Josef Ackermann, gestern in Frankfurt die vorläufigen Zahlen.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei 3,5 (Vorjahr: 1,8) Milliarden Euro. Allein der Verkauf von Beteiligungen brachte 3,5 Milliarden Euro ein. Dagegen ging der Zinsüberschuss um 17 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zurück. Das Handelsergebnis brach um ein Drittel auf vier Milliarden Euro ein. Auch die mit 2,1 Milliarden Euro doppelt so hohe Risikovorsorge belastete das Ergebnis. Die Aktionäre sollen wie für 2001 eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie erhalten.
Die Kostenbasis ist vor allem wegen des Personalabbaus um vier Milliarden auf 19 Milliarden Euro gesunken. Das ist bereits mehr als Ackermann für Ende 2003 angekündigt hatte. Die geplante Streichung von weltweit 14 470 Arbeitsplätzen sei damit zu 80 Prozent abgeschlossen. (dpa/rb)