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| 01:00 Uhr

Unternehmen in der Krise erhalten länger Hilfe

Dresden.. Unternehmen in Not sollen künftig länger fachliche Hilfe erhalten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt zusammen mit den Wirtschaftskammern dafür Berater und Mittel, teilte KfW-Vorstand Stefan Breuer gestern in Dresden mit.

Danach kann ein unabhängiger Berater nach einem "Runden Tisch" Firmen fachlich weiter begleiten. Am "Runden Tisch" suchen Unternehmer, Gläubiger und Banken Wege aus der Krise. Bundesweit nutzten 25 000 Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren solch ein Angebot. Die Umsetzung der Beschlüsse des "Runden Tisches" überfordere Unternehmer mitunter. "Die Berater helfen bei der Lösung", sagte Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden. Die IHK und die Handwerkskammern (HwK) organisieren die "Runden Tische". Die KfW trägt den Großteil der Kosten. Seit Start des Projektes vor zehn Jahren bekamen im Kammerbezirk Dresden 2200 Firmen Rat, darunter 830 Handwerksbetriebe. Probleme bereiteten Wettbewerbsdruck, fehlendes Kapital und Managementfehler. Ein Jahr nach den Krisensitzungen waren vier von fünf Betrieben noch am Markt, ergab eine Studie von IHK und HwK. Sechs Jahre später arbeitete die Hälfte noch. (dpa/ksi)