Das bundeseigene Unternehmen übertraf 2004 mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von 33,8 Millionen Euro das Niveau des Vorjahres (31,4 Millionen Euro), teilte die Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG) gestern in Berlin mit.
Ende 2004 hatte das Unternehmen noch rund 3600 Immobilien im Bestand - 40 Prozent weniger als 2003. Auf etwa 26 Prozent der TLG-Liegenschaften aus einstigem DDR-Treuhandvermögen lasten noch immer Rückgabeansprüche von Alteigentümern. Nach Zahlung erstmals fälliger Mindeststeuern lag der Überschuss 2004 bei 28,1 Millionen Euro. Dabei verkraftete die TLG marktbedingte Wertberichtigungen auf den Immobilienbestand in Höhe von 92 Millionen Euro. Investiert wurden 215 Millionen Euro.
Der Bund will die TLG mit rund 720 Mitarbeitern in etwa fünf Jahren an Privatinvestoren verkaufen. Bis zur Privatisierung soll der Bestand nach den Worten des Geschäftsführers Volkmar von Obstfelder auf etwa 900 Wohn- und Gewerbeobjekte verringert werden, die dann als Anlagevermögen langfristig gehalten werden können. (dpa/pk)