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| 01:48 Uhr

Teuerung frisst höhere Verdienste auf

Wiesbaden.. Die hohe Teuerung in Deutschland hat die Verdienstzuwächse der Arbeitnehmer im ersten Quartal 2008 wieder aufgezehrt.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer in der Industrie und im Dienstleistungssektor verdiente durchschnittlich 3064 Euro brutto im Monat und damit 2,8 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2007, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Da die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum um 2,9 Prozent stiegen, gab es real keine Einkommenssteigerung. Preistreiber waren im Mai vor allem Kraftstoffe und Heizöl, obwohl der Anteil der Energie an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte weniger als zehn Prozent beträgt.
Über den größten Verdienstanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten sich nach Angaben der Statistiker die Beschäftigten im Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 3,4 Prozent freuen. Im Handel gab es ein Plus von 3,1 Prozent. Am geringsten stiegen die Bruttomonatsverdienste im Bergbau mit 1,2 Prozent sowie in der Energie- und Wasserversorgung mit 1,6 Prozent. (dpa/sm)