Nach der gestrigen Entscheidung der Wettbewerbsbehörde in Bonn muss die zum Eon- Konzern gehörende Thüringer Energie AG (Teag) ihre Forderung für Netznutzungsentgelte um etwa zehn Prozent senken. Das Kartellamt hat sich nach Beschwerden neuer Anbieter die Gebühren der etablierten Netzbetreiber vorgeknöpft, die praktisch über ein Monopol bei der Stromdurchleitung verfügen. Die Behörde will damit nach Kritiken für mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt sorgen. Weitere Missbrauchsverfahren gegen Netzbetreiber laufen. (dpa/rb)