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| 18:30 Uhr

Brauerbilanz
Supersommer lässt den Bierabsatz steigen

 Besucher stoßen auf dem Oktoberfest mit Maßkrügen voller Bier an. Der Supersommer hat den Bierabsatz in Deutschland steigen lassen.
Besucher stoßen auf dem Oktoberfest mit Maßkrügen voller Bier an. Der Supersommer hat den Bierabsatz in Deutschland steigen lassen. FOTO: dpa / Felix Hörhager
Wiesbaden. Der Super-Sommer im vergangenen Jahr hat den Bierabsatz steigen lassen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, setzten die deutschen Brauereien 2018 insgesamt 94 Millionen Hektoliter ab. AFP

Das war eine halbe Million Hektoliter mehr als 2017, aber im Vergleich zu früheren Zeiten gering. Vor 25 Jahren hatten die deutschen Brauereien nämlich noch rund 112 Millionen Hektoliter verkauft.

77,7 Millionen Hektoliter verkauften die Brauereien vergangenes Jahr in Deutschland. Davon profitiert auch der Staat, der jedes Jahr einige Hundert Millionen Euro Biersteuer bekommt. Vor 25 Jahren lag der inländische Bierabsatz aber noch bei 105,2 Millionen Hektolitern.

16,2 Millionen Hektoliter gingen ins Ausland, wobei der größere Teil innerhalb der EU verkauft wird. Der Export hat sich damit seit 1993 mehr als verdoppelt. Die Beschäftigten der Brauereien bekamen vergangenes Jahr 0,1 Millionen Hektoliter Bier kostenlos. In der Statistik sind weder alkoholfreies Bier noch Bier von außerhalb der EU enthalten. Laut Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) macht alkoholfreies Bier derzeit sieben Prozent des Marktes aus und soll binnen weniger Jahre auf zehn Prozent steigen. „Ein entscheidender Faktor war der Jahrhundertsommer“, erklärte der DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele.

2018 gab es laut dem Verband wieder mehr als 1500 Brauereien in Deutschland, Tendenz steigend. Aktuell gibt es in Deutschland bereits mehr als 6000 verschiedene Biermarken.