Gründe dafür sind laut Umfrage hauptsächlich in den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie in den abgeschwächten Konjunkturprognosen für 2013 zu sehen. "Für das Handwerk bleibt ausschlaggebend, ob sich der Binnenmarkt weiterhin so gut entwickelt. Damit das geschieht, müssen die Rahmenbedingungen gerade für kleine und mittlere Unternehmen dauerhaft gestärkt werden", erklärt Kammerpräsident Peter Dreißig. Am besten laufe es im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Hier schätzten 97 beziehungsweise 92 Prozent der befragten Betriebe ihre Geschäftslage positiv ein. Im Gesundheitshandwerk habe sich dagegen die Lage für gut 40 Prozent der Unternehmen verschlechtert. Über den gesamten Kammerbezirk zeichne sich eine positive Entwicklung bei den Verkaufspreisen ab. Wie schon im vergangenen Jahr konnten 28 Prozent der Betriebe Preissteigerungen beziehungsweise -anpassungen bei ihren Kunden durchsetzen.