Das geht aus dem am Montag in Dresden vorgelegten Herbst-Konjunkturbericht des Sächsischen Handwerkstages hervor. Der Vizepräsident des Handwerkstages, Dietmar Mothes, sprach von einem „sehr guten und erfolgreichen“ Ergebnis. Der Umfrage zufolge bewerten 55 Prozent der befragten Betriebe ihre Geschäftslage mit gut, das sind zehn Prozentpunkte mehr als im vergangenen Herbst. Weitere 37 Prozent schätzen ihre Situation als befriedigend und acht Prozent als schlecht ein. „Gegenüber dem Vorjahr haben sich die guten Werte vielfach sogar noch einmal verbessert, obwohl in einigen Bereichen Kosten gestiegen sind“, sagte Mothes. Grund sei die unverändert stabile Nachfrage von Privatpersonen, der Industrie und der öffentlichen Hand.

Für das kommende Winterhalbjahr rechnen der Umfrage zufolge 49 Prozent der Betriebe mit einer guten, 41 Prozent mit einer befriedigenden und zehn Prozent mit einer schlechten Geschäftslage. Sorgen bereiten den Firmen aber mögliche Auswirkungen durch die Euro-Krise. An der Umfrage beteiligten sich 2688 der 59 429 Handwerksbetriebe mit rund 400 000 Beschäftigten.