Gemeinsam gingen dabei Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) und Airbus-Deutschland-Chef Gerhard Puttfarcken zu Werk. Klagen von Anwohnern und Umweltschützern hatten den Ausbau jahrelang verzögert. Zuletzt hatte das Verwaltungsgericht im März einen Baustopp aufgehoben.
Der Airbus-Konzern hatte im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Großraumflugzeugs A380 auf die Erweiterung der Landebahn um 589 Meter gedrungen. Das Hamburger Airbus-Werk soll neben Toulouse zum weiteren Auslieferungszentrum des Flugzeuggiganten werden.
Uldall bezeichnete den Baubeginn als "Sieg der Vernunft". Damit werde die Erfolgsgeschichte des Luftfahrtstandortes Hamburg fortgeschrieben. Puttfarcken zeigte sich erleichtert über den Start der Bauarbeiten.
Die Verlängerung der Start- und Landebahn soll bis August 2007 abgeschlossen sein. Damit ist ihre rechtzeitige Fertigstellung vor den ersten Auslieferungen des neuen Großflugzeugs A380 gewährleistet.
(dpa/rb)