Die Arbeitgeber lehnen dies entschieden ab. Zum Auftakt der Tarifrunde für Berlin/Brandenburg bekräftigten gestern beide Seiten ihre stark konträren Positionen.
Die IG Metall forderte die Arbeitgeber auf, das Thema Ost-West-Angleichung für die 310 000 Ost-Metaller ernst zu nehmen. Die Arbeitgeber sehen dagegen keine Chance für eine Arbeitszeitangleichung. Sie regten die Einsetzung eines Sachverständigenrates an.
Für Berlin und Brandenburg werden die Verhandlungen am 12. März und 7. April fortgesetzt. Derzeit müssen die Ost-Metaller drei Stunden länger arbeiten als ihre westdeutschen Kollegen. Während die IG Metall durch die Arbeitszeitverkürzung bis zu 15 000 neue Stellen erwartet, sehen die Arbeitgeber etwa 20 000 Arbeitsplätze gefährdet. (dpa/rb)