In neun Unternehmen der Region würden bis zum Abschluss etwa 39 000 Tonnen Gurken verarbeitet, sagte der Geschäftsführer des Spreewaldvereins, Lutz Habermann, gestern. Neben 33 200 Tonnen Einlegegurken hätten die Erntehelfer auch 5770 Tonnen Schälgurken von den Feldern gesammelt. Damit würden nicht ganz die vorjährigen Hektarerträge erreicht. Eine Ursache sei der gestiegene Anteil von Biogurken, die mehr Aufwand erfordern. Zudem habe extremes Wetter zu Beginn der Erntesaison das Wachstum der Einlegegurken beeinträchtigt. In einigen Betrieben hätten gerade dann Erntehelfer gefehlt, als Druck herrschte, berichtete Habermann. Die Spreewaldkonserve Golßen GmbH (Dahme-Spreewald) verarbeitet fast die Hälfte der in der Region produzierten Gurken. dpa/rb