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| 18:12 Uhr

Sparkasse Spree-Neiße bleibt weiterhin auf Erfolgskurs

Cottbus. Die Sparkasse Spree-Neiße hat ihre Position als Marktführer im Geschäftsgebiet auch 2012 weiter ausgebaut. Andrea Hilscher

Trotz Finanzkrise stieg die Bilanzsumme um 75,4 Millionen Euro auf 2,68 Milliarden Euro. Ulrich Lepsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse: "Ein hervorragendes Wachstum." Dieses Ergebnis beruhe vor allem auf dem Zuwachs der Kundeneinlagen, so Lepsch.

Trotz niedriger Zinsen ist die Summe der Kundeneinlagen im vergangenen Jahr von 2,23 auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen. Besonders erfreulich sei der Anstieg der Spareinlagen um 37,4 Millionen auf 1,17 Milliarden Euro. Und trotz eines Bevölkerungsschwundes um 1200 bis 1700 Menschen hat die Sparkasse 200 neue Girokonten in Cottbus und Spree-Neiße eröffnet. Auch beim Zinsüberschuss, der Differenz zwischen den Zinsausgaben und Zinseinnahmen, schnitt die Sparkasse überdurchschnittlich gut ab. Der Zinsüberschuss lag 2012 bei 84,5 Millionen Euro und mit 3,19 Prozent der Durchschnittlichen Bilanzsumme deutlich über dem Durchschnittswert des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. Ulrich Lepsch: "Es wird allerdings immer schwieriger, bei dem niedrigen Zinsniveau Überschüsse zu erwirtschaften." Der Bereich Geldanlage sei in den kommenden Jahren die größte Herausforderung.

Lepsch nutzte die Bilanzpressekonferenz, um andere Unternehmen zu kritisieren. Schlimm sei es, dass gerade die Deutsche Bank immer dann genannt werde, wenn es um Geldwäsche oder Steuerhinterziehung gehe. "Dazu ein Verlust von 2,6 Milliarden Euro - katastrophal." Auch die Commerzbank griff Lepsch an: Sie könne ihren Kunden nur deshalb günstige Angebote unterbreiten, weil der Steuerzahler die Bank subventioniere .