Weniger als ein Prozent der befragten Unternehmen hätten als Folge der angespannten Beziehungen spürbare Geschäfts- oder Umsatzeinbußen vermeldet, heißt es in einer gestern veröffentlichten Studie.
Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer hatte die Erhebung bei der US-Tochtergesellschaft der Düsseldorfer Unternehmensberatung Droege & Comp in Auftrag gegeben. Der Umfrage zufolge berichteten 40 Prozent der Firmen von einer spürbaren Beunruhigung sowohl innerhalb der Belegschaft als auch bei externen US-Kontakten. Aber nur vier deutsche Unternehmen hätten Geschäftseinbußen als Folge der gegenwärtigen Spannungen erlitten.
Der Präsident der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer, Werner Walbröl, deutete das Ergebnis der Studie als Zeichen für die Stabilität der Geschäftsverbindungen. Lediglich zehn Prozent der Unternehmen zeigten sich besorgt, dass eine anhaltende Belastung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses auch die Wirtschaftsbeziehungen beeinflussen könnte. (ddp.vwd/rb)