(dpa/roe) Vergangenes Jahr sind so wenige große Schiffe gesunken wie seit Jahren nicht. 2018 sanken demnach 30 Schiffe auf den sieben Weltmeeren, 2009 waren es noch 62 gewesen, wie aus einer am Dienstag in München veröffentlichten Analyse des Industrieversicherers AGCS hervorgeht, einer Tochter der Allianz. Die meisten der untergegangenen Schiffe waren Fischereischiffe oder Frachter, doch versanken auch drei Passagierschiffe. Eingang in die Statistik fanden Schiffe mit mehr als 100 Bruttoregistertonnen. Begründet wurde der diesjährige Rückgang mit weniger Verlusten im „Unfall-Hotspot“ Südostasien sowie einer ruhigeren Hurrikan- und Taifun-Saison. Verbesserte Schiffsdesigns, strengere Vorschriften und robustere Systeme für das Sicherheitsmanagement an Bord hätten dazu beigetragen, dass sich Pannen und Unfälle nicht zu großen Verlusten ausgewachsen hätten. Foto: dpa