Er wurde in dieser Woche von der US-Eliteuniversität Harvard an Wirtschaftsforscher des Massachusetts Institute of Technology (USA) überreicht. Sie erfanden einen Wecker, der nach dem Druck auf die Schlummertaste wegrollt, sich versteckt und aus der Deckung weiterläutet. So muss der Morgenmuffel schließlich doch aus dem Bett und kommt pünktlich zur Arbeit. Es handelt sich wahrscheinlich um die einzige praktikable Erfindung, die Wirtschaftswissenschaftler in den letzten hundert Jahren machten. Gedankt wurde es ihnen nicht.
Wegen der allgemeinen Missgunst mussten die beiden deutschen Forscher Victor Meyer-Rochow und Jozsef Gall sogar nach Finnland auswandern. Die Experten für Strömungskunde beschäftigten sich dort an einer privaten Universität mit der Darmentleerung von Pinguinen. Wer darüber die Nase rümpft, sollte sich mal ansehen, was sich strömungstechnisch auf den Klos von Autobahnraststätten so alles abspielt. Das und nicht die Forschung ist schändlich.
Der US-Experte Gregg A. Miller erhielt den Medizin-IgNobelpreis für Hundehoden-Prothesen. 100 000 Tiere hat er damit schon ausgestattet. Da kann er über den „schändlichen“ Preis gut lachen.