Es soll Lücken in der Förderung schließen, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD).
Im "Licht der Leuchttürme" großer Ansiedlungsprojekte würden oftmals Ideen und Potenziale in den Regionen nicht wahrgenommen. "Mit dem neuen Förderinstrument stärken und verknüpfen wir genau diese regionalen Wachstumskerne", betonte Jurk.
Das Förderprogramm "Regionales Wachstum" soll kleine Firmen und Gründer im ländlichen Raum beispielsweise bei Krediten unterstützen. "Hier wollen wir mit zusätzlichen Zinsverbilligungen helfen", sagte Jurk. Zudem werden Investitionszuschüsse für die gewerbliche Wirtschaft, freie Berufe und den Einzelhandel gewährleistet. Wenn Unternehmen bis 20 Beschäftigte neue dauerhafte Arbeitsplätze schaffen, können sie bis zu 200 000 Euro erhalten.
Ein weiterer Punkt umfasst die Förderung regionaler Netzwerke von kleinen Firmen. Zudem können mit der Bahntechnik und den Technischen Textilien zwei traditionsreiche Branchen des Landes auf besondere Hilfe bauen. Bei der Bahntechnik liegt der Schwerpunkt in Ostsachsen. Das Netzwerk zu den Technischen Textilien soll sich auf die Regionen Oberlausitz, Vogtland und Erzgebirge/Chemnitz konzentrieren. (dpa/pk)