"Ein Drittel der sächsischen Wirtschaftsleistung wird bereits im Export getätigt", so Dietmar Richter von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz. In der Initiative haben sich alle sächsischen Handels- und Handwerkskammern, das Land, die sächsische Wirtschaftsförderung sowie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer zusammengeschlossen.

Geplant ist, ab Anfang 2017 bei allen sechs sächsischen Kammern sogenannte Exportscouts einzusetzen, die aktiv auf jene Unternehmen zugehen, die bislang ausschließlich in Deutschland aktiv sind.

Der Export gelte als wichtiger Wirtschaftsmotor, erklärt der Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, Hans-Joachim Wunderlich. Allerdings bereite die weltpolitische Lage Sachsens Betrieben zunehmend Sorgen. Aktuell herrsche vor allem mit Blick auf die Türkei, die zu den 25 wichtigsten Exportpartnern Sachsens zähle, eine "riesige Verunsicherung".