Der Wegfall fossiler Brennstoffe könne bereits in der übernächsten Generation erreicht werden, auch durch deutliche Energieeinsparungen, sagte er gestern in Dresden. Das größte Potenzial sieht Tillich in Photovoltaik, Erdwärme und Biomasse.
Nach Angaben des Ministeriums deckt Sachsen zurzeit 4,1 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien. 2010 sollen es fünf Prozent sein - das sind rund 4,6 Millionen Gigawattstunden. Derzeit gibt es hier acht Photovoltaik-Großanlagen, neun weitere befinden sich im Planungs- oder Genehmigungsverfahren. Bei Biogas hat sich die eingespeiste Strommenge in den letzten vier Jahren versiebenfacht. 54 Anlagen sind am Netz oder befinden sich im Bau, 60 sind geplant. Die installierte Leistung liegt zwischen 17 und 18 Megawatt.
Bei Wasserkraft sieht Tillich "das Ende der Fahnenstange" erreicht. Die 299 Wasserkraftanlagen haben eine installierte Leistung von rund 76 Megawatt. Der meiste alternative Strom wird aus Windkraft erzeugt. 714 Anlagen bringen eine Leistung von 730 Megawatt.
(dpa/rb)