Die Injektoren (Einspritzer) sorgten bei kurzen Schaltzeiten für eine noch präzisere und feinere Kraftstoffeinspritzung, erläuterte Standortleiter Dieter Brückner gestern in Limbach-Oberfrohna. Dadurch könnten Leistung und Verbrauch der Motoren sinken. Das Piezo-Teil - gebildet aus hauchdünnen Keramikplättchen - dehnt sich bei Anlegen einer elektrischen Spannung aus und öffnet die Einspritzdüse innerhalb von Millisekunden.

Durch die exaktere Kraftstoffdosierung sinkt mit dem Verbrauch auch der Schadstoffausstoß. Von anfänglich zwei Kubikmillimetern Einspritzung pro Verbrennungstakt in den Motor sei der Ausstoß bereits auf 0,8 Kubikmillimeter reduziert worden. "Ziel ist es, auf den Wert von 0,5 Kubikmillimeter abzusenken", sagte Brückner. dpa/rb