Setze sich das Kartellamt durch, würden Markenartikel um 14 bis 33 Prozent teurer. Dies wäre die "größte Preiserhöhung der Nachkriegszeit". Roßmann bekräftigte, notfalls bis vor den Bundesgerichtshof zu ziehen. Das Kartellamt hatte im Februar gegen Rossmann ein Bußgeld von 300 000 Euro verhängt. Die Behörde sah es als erwiesen an, dass die Drogeriekette 2005 insgesamt 55 Produkte in mehr als 250 Fällen unter dem eigenen Einkaufspreis angeboten hatte. (dpa/pk)