Dabei ging es darum, aus der Absichtserklärung vom Sommer 2002 einen unterschriftsreifen Vertrag zu machen. Als letzten Termin für eine Einigung hatte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) den gestrigen 31. Januar genannt.
Der neue Großflughafen soll nach bisherigen Plänen 2008 auf dem Gelände des früheren DDR-Flughafens Schönefeld in Betrieb gehen. Allerdings gibt es erhebliche Zweifel, ob dieser Zeitplan zu halten ist. Der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg als Eigentümer der Holding verhandeln bereits seit Jahren mit einem Bieterkonsortium um den Baukonzern Hochtief und die Immobiliengruppe IVG. Bei einem Scheitern der Gespräche müsste der Staat den Flughafen in Eigenregie finanzieren.
Mit einer Einigung noch vor Mitternacht rechnete gestern niemand. In Verhandlungskreisen wurde darauf verwiesen, dass kein hoher Zeitdruck bestehe. Ohnehin sei die rechtskräftige Baugenehmigung noch nicht erteilt. (dpa/maf)